bis 5. September Kim Habers

Kim Habers


Vom 13. Februar bis zum 5. September 2021 präsentiert das Keramiekmuseum Princessehof eine Ausstellung mit Werken von Kim Habers (Ommen, 1979). Die Künstlerin arbeitet normalerweise mit Papier, aber für ihre Einzelausstellung im Nationalen Keramikmuseum in Leeuwarden entwickelt sie eine neue Keramikinstallation mit Porzellan und Licht. Die Arbeit, die im Europäischen Keramikarbeitszentrum (Sundaymorning@ekwc) entstanden ist, dreht sich um die komplexen ökologischen Missstände in Brasilien.

Für die Ausstellung im Princessehof ließ sich Habers vom Amazonasgebiet ins…

Vom 13. Februar bis zum 5. September 2021 präsentiert das Keramiekmuseum Princessehof eine Ausstellung mit Werken von Kim Habers (Ommen, 1979). Die Künstlerin arbeitet normalerweise mit Papier, aber für ihre Einzelausstellung im Nationalen Keramikmuseum in Leeuwarden entwickelt sie eine neue Keramikinstallation mit Porzellan und Licht. Die Arbeit, die im Europäischen Keramikarbeitszentrum (Sundaymorning@ekwc) entstanden ist, dreht sich um die komplexen ökologischen Missstände in Brasilien.

Für die Ausstellung im Princessehof ließ sich Habers vom Amazonasgebiet inspirieren. Mit katastrophalen Waldbränden, großflächiger industrieller Entwaldung und dem erschöpfenden Abbau von Rohstoffen sind die ökologischen Folgen in Brasilien beträchtlich. Auch die indigene Bevölkerung ist in ihrer Kultur und Existenz bedroht. Das geschwärzte Porzellan in Kombination mit flackerndem Licht ist eine Darstellung der brennenden Amazone. Durch die überwältigende Größe und Komplexität des Werkes hofft Habers, dem Betrachter Denkanstöße zu geben.

Abstrakte Skulpturen

Während sie aus der Ferne wie abstrakte Skulpturen wirken, offenbaren Kim Habers' Raumarbeiten aus der Nähe zahlreiche winzige Details. "Das Werk ist zerbrechlich, herausfordernd und weckt Neugierde", sagt Tanya Rumpff, Kuratorin des Princessehofs. Habers erhielt 2007 ihren Bachelor-Abschluss in Bildender Kunst von ArtEZ, Zwolle, und 2009 ihren Master-Abschluss in Bildender Kunst vom Sandberg Institut, Amsterdam. Im Jahr 2008 erhielt sie den Förderpreis 'Aanzet' von der Kunstvereinigung Diepenheim. Später folgten weitere Auszeichnungen und Stipendien, wie 2010 und 2013 ein Stipendium des Mondriaan-Fonds und 2015 ein Stipendium der Post-Akademischen Institutionen- Sundaymorning@EKWC - Mondriaan Fund. Im Jahr 2018 gewann sie den Gerrit-van-Houten-Atelierpreis der Dooyewaard-Stiftung.

Europäisches Keramik-Arbeitszentrum

Sundaymorning@ekwc ist ein internationaler Artist-in-Residence und Kompetenzzentrum für Keramik. Jedes Jahr verbringen rund 60 Künstlerinnen und Künstler drei Monate im EKWC, wo sie die Möglichkeit haben, mit Keramik zu experimentieren. Ziel ist es, die Entwicklung der Keramik in der bildenden Kunst, im Design und in der Architektur zu fördern. Auf der Suche nach neuen Perspektiven und Techniken in der Keramik lädt das Keramiekmuseum Princessehof jedes Jahr zwei Künstler ein, die Ergebnisse ihrer Arbeitsperiode im EKWC zu präsentieren.

Wann

  • jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag bis zum 5. September 2021von 11:00 bis 17:00

Hotspot

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