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bis 31. Oktober Huid & Haar

Huid & Haar


Eine rosa Perücke aus Keramik von Per B. Sundberg (1964, Schweden), die architektonischen Skulpturen von Shahpour Pouyan (1979, Iran) und 3D-gedruckte Vasen von Olivier van Herpt (1989, Niederlande). Vom 13. Februar bis zum 31. Oktober 2021 präsentiert das Keramikmuseum Princessehof in Leeuwarden eine eklektische Auswahl an zeitgenössischen Erwerbungen. Alle Werke wurden in den letzten sechs Jahren unter der Aufsicht von Tanya Rumpff, Kuratorin für moderne und zeitgenössische Keramik, erworben. Skin & Hair: acquisitions contemporary ceramics 2015 - 2021 ist ein Spiegelbild von Rumpffs Liebe zur Keramik. Sie wird den Princessehof im Herbst verlassen.

Für diese Gruppenausstellung wählte der Kurator Rumpff Arbeiten von Cristian Andersen, Erik Andriesse, Adriana Baarspul, Claude Champy, Tal R, Navid Nuur, Johannes Nagel, Nicholas Pope, Olivier van Herpt, Oscar Santillan, Shahpour Pouyan, Per B Sundberg, Rachel de Joode und Johnny Rolf aus. Wig II von Su…

Eine rosa Perücke aus Keramik von Per B. Sundberg (1964, Schweden), die architektonischen Skulpturen von Shahpour Pouyan (1979, Iran) und 3D-gedruckte Vasen von Olivier van Herpt (1989, Niederlande). Vom 13. Februar bis zum 31. Oktober 2021 präsentiert das Keramikmuseum Princessehof in Leeuwarden eine eklektische Auswahl an zeitgenössischen Erwerbungen. Alle Werke wurden in den letzten sechs Jahren unter der Aufsicht von Tanya Rumpff, Kuratorin für moderne und zeitgenössische Keramik, erworben. Skin & Hair: acquisitions contemporary ceramics 2015 - 2021 ist ein Spiegelbild von Rumpffs Liebe zur Keramik. Sie wird den Princessehof im Herbst verlassen.

Für diese Gruppenausstellung wählte der Kurator Rumpff Arbeiten von Cristian Andersen, Erik Andriesse, Adriana Baarspul, Claude Champy, Tal R, Navid Nuur, Johannes Nagel, Nicholas Pope, Olivier van Herpt, Oscar Santillan, Shahpour Pouyan, Per B Sundberg, Rachel de Joode und Johnny Rolf aus. Wig II von Sundberg ist die jüngste in einer von Kuratorin Tanya Rumpff initiierten Sammlung von zeitgenössischen Ankäufen und Schenkungen. Das Besondere an diesen Arbeiten ist für mich das Unerwartete, das Unerreichbare und das Geheimnisvolle. Ein Keramiker weiß nie, was aus dem Brennofen kommt; man kann es nicht wirklich anfassen. Und genau das ist es, was ich an der Keramik faszinierend finde. Es hat etwas Alchemistisches, als ob man einen Magier bei der Arbeit sieht". Sagt Rumpff.

Experiment

Skin & Hair zeigt ein breites, internationales Kollektionsgebiet. Neben einer Vielfalt an Form, Funktion und Herkunft zeigen die Werke auch, wie sehr zeitgenössische Keramiker mit ihren Arbeitsmethoden experimentieren. Ein Beispiel ist die Kombination von Fotografie und Skulptur von Rachel de Joode (1979, Niederlande), die Oberflächen aus Ton, Gips, Haut und Erde fotografiert und auf Keramik druckt. Sky Excavation von Oscar Santillan (Ecuador, 1980) besteht aus Ton von vier verschiedenen extraterrestrischen Bodenarten (Venus, Mars, Merkur und Mond). Die Zusammensetzung der Rohmaterialien ist eine Zusammenarbeit zwischen dem ecuadorianischen Künstler und Astronomen. Die Ausstellung ist eine Ode an die zeitgenössische Keramik in all ihren Formen. Von Bio bis experimentell und von Ost bis West.

Persönliche Geschichten

Mehr als jedes andere Medium ist Keramik von allen Zeiten und allen Menschen, verführerisch und praktisch, als Design und Gebrauchsgegenstand, ein Spiegel der Kultur, aus der sie stammt. Die Künstler wählen Keramik wegen der Unmittelbarkeit und Formbarkeit, der Veränderbarkeit des Materials, das nach dem riskanten Brennvorgang gar nicht mehr manipuliert werden kann. Neben den Werken selbst spielen auch die Geschichten rund um den Erwerb eine Rolle. Alle Erwerbungen wurden unter den Fittichen der Kuratorin Tanya Rumpff in die Sammlung aufgenommen. In der Ausstellung spricht sie über ihre Faszination für Keramik und die Philosophie, die hinter diesen Anschaffungen steht.

Kollektion Niederlande

Eine Museumssammlung steht nie still, dank den Mitteln und Spenden von Privatpersonen. Die Keramik hat sich zu einer dynamischen und beliebten Disziplin innerhalb der zeitgenössischen Kunst entwickelt. Das Staatliche Keramikmuseum Prinzessehof hat sich in den letzten Jahren zu einem führenden Museum auf diesem Gebiet entwickelt. Mit als Highlights die Ausstellung In Motion (2017) und Human After All (jetzt zu sehen). Die Kuratorin Tanya Rumpff spielt dabei eine Hauptrolle. Die zweite Etage des Museums ist der zeitgenössischen Kunst und dem Design gewidmet, mit vier bis fünf Einzelpräsentationen pro Jahr, wie zum Beispiel in den letzten Jahren von Jennifer Tee, Babs Haenen, Lennart Lahuis, Anne Wenzel, Floris Wubben und Johan Tahon. Das Museum entwickelt seine Sammlung aktiv weiter, auch als Inspirationsquelle für neue Generationen von Designern und Künstlern. Der Princessehof will eine Plattform für die Entwicklung der Keramik als eigenständige Disziplin in der bildenden Kunst sein und dafür sorgen, dass diese Entwicklungen in der Sammlung Niederlande gut vertreten sind.

Partner: Ottema-Kingma-Stiftung, Verein der Freunde des Keramikmuseums Princessehof und Club Céramique.

Diese Ausstellung wurde ermöglicht durch den Mondriaan-Fonds (den öffentlichen Förderungsfonds für bildende Kunst und kulturelles Erbe) und die Van Achterbergh-Domhof-Stiftung.

Das Keramiek Museum Princessehof wird durch das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft und die Gemeinde Leeuwarden mitfinanziert.

Hotspot

Hier schon mal ein Vorgeschmack